Stelle dir nur eine Frage und schreibe maximal zwei Minuten. Der enge Rahmen senkt Hürden, verhindert Abschweifen und bringt schnell eine klare Aussage. Du übst, Wichtiges vorzuziehen, statt dich zu verlieren. Diese kleine Begrenzung erzeugt erstaunliche Tiefe, gerade weil du dich kurz und freundlich fokussierst.
Unser Arbeitsgedächtnis ist begrenzt. Wenn alles darin gleichzeitig schwirrt, entsteht Druck. Indem du Fragen schriftlich beantwortest, lagerst du Zwischenschritte aus. Das schafft Platz für Bewertung und nächsten Schritt. Spürbar wird das bei Pendelwegen, Pausen oder Wartezeiten, in denen du plötzlich wieder atmen und klar denken kannst.
Mikrofragen führen dich vom Unklaren zum Konkreten: Was ist der kleinste machbare Schritt? Wie sieht gut genug aus? Womit beginne ich in fünf Minuten? Jedes kleine Ja zählt, nährt Selbstwirksamkeit und senkt Aufschieberitis. Motivation entsteht nicht vorher, sondern im Tun – kleine Fragen öffnen diese Tür verlässlich.
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