Nach Naharbeit werden Augenmuskeln müde, und kognitive Enge entsteht. Hebe den Blick für sechzig Sekunden in die Ferne, möglichst zum Horizont oder Himmel. Die visuelle Weitung signalisiert dem Gehirn Sicherheit, senkt Anspannung und gibt dem präfrontalen Kortex den Eindruck von Raum, wodurch Prioritäten wieder ordentlicher aufscheinen.
Ein kurzer Set aus Schulterkreisen, sanften Kniebeugen und Hüftöffnungen weckt Propriozeption und löst monotone Haltung. Durch mechanische Afferenzen stabilisiert sich Aufmerksamkeit. Zwei Minuten genügen, um Wärmespur und Wachheit zu erzeugen. Danach fühlen sich Tastatur, Stift oder Gespräch deutlich leichter, koordinierter und überraschend energiereich an.
Zweimal kurz einatmen, einmal lang ausatmen; wiederhole das eine Minute. Dieses Muster reduziert CO₂ effizient, glättet das autonome Nervensystem und beruhigt ohne Schläfrigkeit. Ideal vor kniffligen Gesprächen, heiklen E‑Mails oder anspruchsvollen Rechenaufgaben. Viele berichten von sofort spürbarer Weite im Brustkorb und einem klaren, gelasseneren Fokus.
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